Corona-Demo in Paderborn

Am Samstag fanden in der Innenstadt Paderborn mehrere Coronoa-Demos statt. Die größte Demonstration, fand direkt vor dem Rathaus statt. So demonstrieren Menschen mit den unterschiedlichsten Meinungen, Alter und Beweggründen gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen.

Corona-Demo

Positionen und Struktur

Die Teilnehmer hatten die unterschiedlichsten Hintergründe und Postionen, geeint waren alle über den Unmut über die aktuellen Corona-Maßnahmen.

Demokratie

Die Einschränkung der Grundrechte ist zeitlich für einen kleinen Zeitraum hinnehmbar aber diesen müsste sich an den Entwicklungen und den sinkenden Fallzahlen anpassen. Die gegenwärtigen Maßnahmen, sind in Anbetracht der sinkenden Fallzahlen übertrieben so gab ein Teilnehmer.

Ein andere Teilnehmer gab an „Ich möchte meine Grundrechte zurück und keine weiteren verlieren“. Die Verhältnismäßigkeit der Corona-Maßnahmen sei in kein Bezug zur Realität

Für die Demokratie müssen wir uns einsetzen. Auch gab ein Teilnehmerin an sie sich entmündigt fühle und verglich die Aufrechterhaltung der Maßnahmen mit der ehemaligen DDR.

Wirtschaft

Mit den Aussagen „Die wirtschaftlichen Folgen sind enorm und bereits jetzt ist ein Abwärtstrend absehbar.“ oder „Die Wirtschaft wird ruiniert.“ gaben wiederum andere Teilnehmer an und verwiesen darauf deshalb zu demonstrieren.

Die Corona-Maßnahmen führen zu einer sinkender Wirtschaftsleistung und Schließungen die entweder bereits laufen oder auf die Menschen zukommt, die Sorge um Arbeitslosigkeit bestehe bei vielen gab ein Ehepaar an.

Darstellung in den Medien

Über die Darstellung in den großen Medienhäusern und in Funk und Fernsehen sind viele Demonstranten enttäuscht. Einerseits werde man täglich mit dutzenden Meldungen zur Corona-Pandemie bombardiert und anderseits werde jede Kritik sofort abgetan.

Insbesondere die Abwertung der Corona-Demos als ein Sammelort für Verschwörungstheoretiker sei abwertend und entspräche nicht der Realität.

So würde pauschalisiert und nur einseitig berichtet gaben mehrere Demonstranten an.

Schulen

Auch kamen mehrere Familien zur Demo. So berichteten mehrere Teilnehmer/innen das sie über die aktuelle Lage der Schulen und Kindergärten unzufrieden sind. Das Kinder in aufgemalten Kreisen die Pausen verbringen müssen, sei unhaltbar so eine Mutter.

Außerdem gab eine andere Mutter an, das es schwierig sei in Kindern zu erklären warum Masken getragen werden und sich die Welt in so kurzer Zeit geändert hat.

Kirchen

Von der Kirche sei man enttäuscht. Diese verschlafe die Corona-Pandemie und ist im Dornröschenschlaf. Man erwarte mehr von dieser. Sehr gerne würde man, mehr von der Kirche sehen und eine klare Stellungsnahme zu den aktuellen Corona-Maßnahmen erwarten. Es sei so fast so als ob die Kirche, alle Einschränkungen hinnehme teile ein enttäuschter Demonstrant mit.

Impfkritiker/WHO

Es besteht die Sorge das eine Impflicht mit neuartigen Impfstoffen kommt, bei der alle gemipft werden und bei der die große Möglichkeit besteht das Folgesschäden der Impfung auftreten könne.

Die öffentliche und den fast 10 minütige Wortbeitrag von Bill Gates in der Tagesschau empfinden viele Teilnehmer als eine zu starke Einflussnahme von Bill Gates.

Ebenso sei die Bill & Melinda Gates Foundation zu stark und die Einflussnahme auf die WHO zu groß.

Grundsätzlich hätte man nichts gegen das Impfen als solches aber man hätte Kritik an eine eventuelle Impflicht und einen nicht getesteten Impfstoff gaben mehrere Teilnehmer gemeinsam an.

Symbolkraft

Die Maskenpflicht sei nicht hinnehmbar, ein aufgebrachter Demostrant hatte seinen individuellen Mund- und Nasenschutz ins Wasser geworfen. Hierdraufhin gab es einen Applaus von meheren umstehenden Demostranten.

Corona-Demo in Paderborn am 09.05.2020 – Bild 02

Programm und Zukunft

Seitens der Organisatoren/Organisatorinnen wurde angegeben, das es im Moment noch kein Redeprogramm/keine Wortbeiträge gäbe, dies aber für die Zukunft aber denkbar sei. So können sich die Bürger mit ihren Meinungen zur Corona-Pandemie und den aktuellen Maßnahmen austauschen und demonstrieren und ein Zeichen für Freiheit und Demokratie zu setzen. Die Ordner achteten auf die Abstände und die Demo ist friedlich verlaufen.

Internet

Die Demo wurde nicht öffentlich beworben, viele Teilnehmer gaben an sich direkt per Messenger via Internet ausgetauscht zu haben und so von der  Demo erfahren zu haben.