Stiftung für Natur, Heimat und Kultur im Steinheimer Becken hat seit Bestehen (11 Jahre) Projekte mit über 127.000 Euro in der Region gefördert

Die im Jahr 2008 gegründete Stiftung für Natur, Heimat und Kultur im Steinheimer Becken ist weiterhin auf Erfolgskurs. In 2018 wurden für 24 Projekte 16.600 Euro zur Verfügung gestellt. Die Anzahl der Stifter hat sich auf 62 erhöht. Die Fördermittel gingen an Vereine und Verbände für Naturschutz, die Kultur und die Heimatpflege im Steinheimer Becken.

Erfolgskurs

24 Projekte im Jahr 2018

In 2018 wurden für 24 Projekte im Steinheimer Becken 16.600 Euro zur Verfügung gestellt erneut eine stolze Bilanz teilte Schatzmeister Frederik Bräkling im Rahmen der Stiftungsratssitzung den über 50 Teilnehmern im Veranstaltungsraum der Vereinigten Volksbank in Steinheim mit. Geflossen sind diese Fördermittel an Vereine und Verbände für Naturschutz, die Kultur und die Heimatpflege im Steinheimer Becken. Die Mittel setzen sich aus Zinserträgen des Stiftungskapital und Fördermittel an aus dem Stiftungskapitals und Fördermitteln aus dem ELER—Naturschutzförderprogramm sowie aus eingeworbene Spenden zusammen., Eine große Spende in Höhe von 2.500 Euro hat die Stiftung vom Bilster-Berg-Drive-Resort in 2018 erhalten.

Stiftung für Natur, Heimat und Kultur im Steinheimer Becken hat seit Bestehen (11 Jahre) Projekte mit über 127.000 Euro in der Region gefördert – Von Links: Vorstandsmitglied Paul Löneke, Schriftführer Andreas Meyer, Vorsitzender Heribert Gensicki, Bürgermeister Carsten Torke, Schatzmeister Frederik Bräkling, Stellvertreter Martin Lobing

Stiftung

Diese stolze Bilanz stellten der Vorstandsvorsitzende Heribert Gensiciki und der Schatzmeister Frederik Bräkling im kürzlich dem Stiftungsrat anlässlich der Siftungsratsversammlung vor. Die Zahl der Zustifter hat sich in 2018 um 5 auf nunmehr 62. Stifter erhöht.

Die Stiftung selbst hat sich der Förderung von Maßnahmen im Landschafts- und Naturschutz des Brauchtums, des kulturellen Bereiches und der Heimatpflege verschrieben.

Im Dezember 2018 konnten weiter 13.000 Euro für die durchgeführte Pflege von Kopfweiden zum Erhalt unsrer Kulturlandschaft eingeworben werden. Hierzu hatte die Stiftung EU-Fördermittel aus dem ELER Förderprogramm zum Erhalt des ländlichen Erbes beantragt.

Im Zeitraum vom 12.12.2018 – 28.02.2019 konnten mit engagiert Hilfe der Waldjugend, des Hegerings Steinheim, des Heimatvereins Ottenhausen und der Freiwilligen Feuerwehr Vinsebeck 260 Kopfweiden am Heubach Emmer, in Ottenhausen, Oeynhausen, Merlsheim und Vinsebeck gepflegt und so erhalten werden.

„Ein großes Projekt“, so Stephan Lückling vom Kuratorium der Stiftung. „Ein Bagger wurde zum Kneifen der Äste, gerade an Flussläufen eingesetzt. Danach wurden die Weiden fachmännisch nachgeschnitten. Auch die Aufräumungsarbeiten mit großen Gerät und mit viel Muskelkraft waren eine große Herausforderung. Aber Dank der fleißigen Helfer wird alles bis Ende März erledigt sein.“. Für die umfangreichen Arbeiten wurden auch zwei Lohnunternehmen eingesetzt, teilte er weiter mit.

Der Heinz Becker-Stiftungsfonds, den die Stiftung verwaltet hat sich ebenfalls gut entwickelt und weist ein Stiftungskapital von 100.000 Euro vor. Hier ist die Anzahl der Zustifter auf 108 angestiegen.

Eine tolle Entwicklung, so Schatzmeister Frederik Bräkling, im Jahr 2019 werden daher für die Dörfer, Bergheim, Hagedorn, Grevenhagen, Sandebeck und Rolfzen weitere Projekt-Förderungen aus den Zinserträgen und Spenden möglich sein. durch das mit der Vereinigten Volksbank vereinbarte Förder- und Zustiftungsmodell 1+1 = 3 , stehen allen Dörfern der Stadt Steinheim in 2019 je 500 Euro von der Vereinigten Volksbank zur Verfügung. Hiermit können ab sofort kleine Projekte und Maßnahmen in jedem Dorf gefördert werden.

Förderungen in 2018 erhielten je 1.000 Euro für die Kopfbaumpflege der Hegering Steinheim, Die Waldjugend Steinheim, der Heimatverein Ottenhausen und die Freiwillige Feuerwehr Vinsebeck.

Weitere Förderung für verschiedene Projekte gingen in 2018 an:

  • Eichholz 1.300 Euro
  • Ottenhausen 2.900 Euro
  • Spielmannszug Oeyenhausen 150 Euro
  • Vinsebeck 2.400 Euro für den Bürgerradweg Billerbeck-Steinheim
  • Grevenhagen 1.866 Euro
  • Sandebeck 1.050 Euro

Vitalisierung der Steinheimer Dörfer

Erfreulich konnte der Vorsitzende ferner berichten, dass für die Vitalisierung der Steinheimer Dörfer insgesamt Spenden und Spendenzusagen in Höhe von 25.000 Euro in 2018 eingeworben wurden. Die Stadt Steinheim wird weitere 25.000 Euro und das Land NRW 40.000 Euro im Rahmen eines Modellprojekts in diesem Rahmen einer Modellprojektes in diesem Heimat- und Vitalisierungsfonds einbringen.

So werden ab Juli 2019 93.000 Euro für Projekte und Maßnahmen in den Dörfern bereitstehen. Wir konnten unser anspruchsvolles Ziel von 25.000 Euro Spenden für diesen Zweck erfüllen und sind der Stadt Steinheim Bürgermeister Carsten Torke, den politischen Gremien und natürlich den Spendern dankbar, dass sie unsere Grundidee positiv aufgenommen haben.

Rathaus der Stadt Steinheim

Waldjugend Steinheim

Im Jahr 2018, so berichtete Schatzmeister Frederik Bräkling weiter, ist der Stiftung im Rahmen einer Schenkung durch die Geschwister Krekeler ein Grundstück für Naturschutzzwecke und zur weiteren Nutzung durch die Waldjugend Steinheim übertragen worden. Das „Sommerdomizil“ der Waldjugend ist somit auf Dauer gesichert.

Quartier für die Waldjugend Steinheim dauerhaft gesichert – Bild 01

In der Naturzeile wurden bereits Rehe, Waschbären, Hasen, Füchse, Dachse, Eisvogel, Haselmäuse und ein Distelfink gesehen. Die Waldjugend hat 64 Mitglieder von denen auch viele regelmäßig kommen, gerade für die kleineren ist die Nähe zur Natur und diese kennen zu lernen enorm wichtig.

Ausblick 2019

Für 2019 kann die Stiftung für Natur, Heimat und Kultur im Steinheimer Becken 24.000 Euro(incl. Kopfbaumpflege) für die Region zur Verfügung stellen. Für die Dörfer Bergheim, Grevenhagen, Hagedorn, Rolfzen und Sandebeck stehen aus den Dorfstiftungen weitere 9.000 Euro aus Spenden- und Zinserträgen für Projekte und Maßnahmen bereit.

Profitieren werden hiervon der geplante Radwegebau zwischen Ottenhausen und Steinheim sowie Sandebeck und Leopoldstal, die Jungschützen aus Ottenhausen (für die Auflage einer Schützenchronik zum 300-jährige Jubiläum in 2022), die Ortschaften Himmighauen, Pömbsen, Oeynhausen die Heimatverein Ottenhausen, Vahlhausen, Eichholz und der TuS Teutonia Vinsebeck. Hierüber wird im Verlauf des Jahres noch gesondert berichtet werden.

Vereine, Firmen und Privatpersonen spenden für Radwegeanbindung zwischen Vinsebeck und Ottenhausen – Bild 01

Vereine, Firmen und Privatpersonen spenden für Radwegeanbindung zwischen Vinsebeck und Ottenhausen – Bild 03

Trotz der doch erfreulichen Lage durch Spendeneinwerbung für 2019 bei den Dorfstiftungen und der Stiftung für Natur, Heimat und Kultur im Steinheimer Becken macht es die Niedrigzins-Phase Stiftungen derzeit besonders schwerer, Erträge zu erwirtschaften.

Daher bemüht sich die Stiftung zurzeit Privatpersonen, Firmen, Banken und sonstige Intuitionen als Gönner für Spendenzusagen über mehrere Jahre zu gewinnen. Mit Herrn Dr. Freitag aus Paderborn, der Firma Fuhr, der Firma Rüsenberg, alle aus Steinheim, den Landwirten Düwel, Rempe und Wiethaupt sowie dem Unternehmen Graf-Metternich-Quellen aus Vinsebeck ist es der Stiftung bereits gelungen.

Weiter diesbezüglich Möglichkeiten werden derzeit ausgelotet.

Dank an die Vereinigte Volksbank

Die Stiftung dankt der Vereinigten Volksbank für die Nutzung der Räumlichkeiten zum Zwecke der Stiftungsratssitzung.

Weiterführende Informationen

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