Umweltpädagogin Pfingst besuchte Steinheimer Grundschulen

Im Frühjahr 2017 besuchte Umweltpädagogin Christiane Pfingst von der Deutschen Umwelt Aktion Steinheimer Grundschulen zum Thema „Strom und Wärme aus der Sonne“. Dabei wurden am 5. Mai 2 Klassen aus dem 4. Jahrgang der Grundschule Vinsebeck sowie am 31. Mai und 1. Juni insgesamt 4 Klassen aus dem 4. Jahrgang der Steinheimer Grundschule besucht.

Das Bildungsangebot wurde durch Herrn Haufs, Klimaschutz- und Demografiebeauftragter der Stadt Steinheim, organisiert und mit Fördermitteln aus der nationalen Klimaschutzinitiative finanziert.

Unterricht

elektrischer Strom

Der Unterricht begann mit einem Spiel. Maschinen und Geräte mussten durch Bewegung und Geräusche dargestellt und erraten werden. Spielerisch erfuhren die Schülerinnen und Schüler, dass für den Einsatz der Geräte elektrischer Strom benötigt wird, der in einem Kraftwerk produziert werden muss. Anhand einer Dampfmaschine wurde die herkömmliche Stromerzeugung in Kohle, Öl-, Gas- und Müllkraftwerken erklärt. Bekannt war bereits, dass ein Verbrennungskraftwerk Abgase produziert, die schädlich für Umwelt und Klima sind

sauberer Strom

Daran anknüpfend erklärte Pfingst, dass es auch die Möglichkeit gibt, sauberen Strom ohne Verbrennung mit Hilfe von Solarzellen zu erzeugen. Anhand verschiedener Solarmodelle (kleine Solarautos, Solarinsekten) konnten die Schülerinnen und Schüler die Stromerzeugung durch die Sonne erfahren. Ferner wurden mit Hilfe eines Schuhkartons und schwarzer Folie Solarkollektoren gebaut. Pfingst erläuterte, dass man mit der Kraft der Sonne nicht nur Strom, sondern auch Wärme erzeugen kann.

Zum Schluss der 90-minütigen Lerneinheit wurde ein Sonnenkocher aus Alufolie gebaut, mit dem Schokolade geschmolzen werden konnte.